Das Budget 2026-27 brachte die bedeutendste Überarbeitung des Rahmens für Occupation Permits seit mehreren Jahren, und das Economic Development Board hat inzwischen überarbeitete Richtlinien erlassen, um sie umzusetzen. Vier Änderungen sind für jeden bedeutsam, der einen Umzug plant.
Die Investorenschwelle hat sich verdoppelt. Die Mindestanfangsinvestition beträgt nun 100.000 USD, aus dem Ausland auf das mauritische Konto der Gesellschaft überwiesen, binnen 60 Tagen nach Erteilung der Genehmigung. Auch die anschließenden Umsatzbedingungen sind neu: 5 Millionen MUR im Jahr ab dem dritten Jahr der Registrierung, steigend auf 8 Millionen MUR ab dem fünften Jahr für die Verlängerung. Ein Investor, dessen Geschäftsplan diese Zahlen realistischerweise nicht erreichen kann, sollte genau prüfen, ob der Investorweg der richtige ist.
Eine Kategorie für Angestellte. Die früheren Stufen ProPass und Expert Pass wurden zusammengeführt. Das monatliche Mindestgrundgehalt beträgt nun in allen Branchen 50.000 MUR. Angestellte, die eine Genehmigung noch nach dem alten Kriterium von 30.000 MUR halten, bleiben auf dieser Grundlage für eine Verlängerung berechtigt, was bestehenden Inhabern Zeit verschafft.
Einkommensbedingungen für Selbstständige. Die Anfangsinvestition bleibt bei 50.000 USD, die Einkommensbedingungen sind nun aber ausdrücklich geregelt: 2 Millionen MUR im Jahr ab dem dritten Jahr und 3 Millionen MUR ab dem fünften Jahr für die Verlängerung. Beim Antrag sind drei Absichtserklärungen erforderlich, zwei davon von lokalen Kunden.
Das Family Occupation Permit ist entfallen. Die Kategorie wurde abgeschafft. Familien laufen nun über den Hauptinhaber und Genehmigungen für Familienangehörige, was für die meisten ohnehin die bisherige Praxis war.
Nichts davon macht Mauritius für diejenigen schwerer erreichbar, die es gewinnen möchte. Es macht die Wahl folgenreicher. Der Unterschied zwischen Investor und Self-Employed, oder zwischen einem Occupation Permit und dem Aufenthalt über eine Immobilie, bemisst sich nun in echtem Geld und echten Umsatzpflichten und verdient eine Stunde Nachdenken, bevor irgendetwas eingereicht wird.